HAND AUFS HERZ

HAND AUFS HERZ

Der Podcast

Transkript

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00:00:00: Herzlich willkommen und schön, dass du wieder mit dabei bist bei einer neuen Podcast-Folge.

00:00:05: Hand aus Herz.

00:00:06: Mein Name ist Christine Heinrich.

00:00:08: ich bin Host dieses Podcasts und die Mentoren in deinem Ohr.

00:00:13: In meiner täglichen Arbeit kreiere ich auch starken Stories Starke Markens Story to Brand ist dabei mein Signaturprogramm Und Ich liebe den authentischen Businessaufbau.

00:00:28: Ein weiteres Herz schlägt in meiner Brust, und das ist der Bereich Persönlichkeitsentwicklung.

00:00:32: Ich liebe es und lebe es mich mit inspirierenden Menschen zu vernetzen auszutauschen und ins Gespräch zu gehen.

00:00:39: Und mein heutiger Podcast-Gast ist einer dieser Menschen die mich unfassbar inspirieren, die mich unfassbar erdenen und die mich kreativ werden lassen.

00:00:52: Sie ist eine Frau ... Ihre Energie

00:00:55: sprüht

00:00:55: ihr voraus, sie betritt den Raum und sie ist da.

00:00:59: Ute Höschen ist Künstlerin meiner Heimatstadt.

00:01:06: Sie hat so eine unfassbar inspirierende Geschichte zu erzählen.

00:01:10: Dieser Podcast ist hier heute besonders, denn diese Folge ist auch schon am Freitag im Podcast Die Heinrichs.

00:01:18: Darf es ein bisschen mehr sein?

00:01:19: Und in diesem Fall darf es ein wenig mehr Kunst sein online gegangen!

00:01:23: Zu schade, um nur in einer Podcastfolge oder einem Podcastformat gehört zu werden.

00:01:29: Und deswegen haben wir uns dazu entschieden, dass sie auch hier im Handaufsherz-Podcast Raum bekommt und gehört und in die Welt geschalt wird.

00:01:39: Lass dich also an dieser Stelle inspirieren von Utehöschen und ihre Art zu sein durchs Leben zu gehen, ihre Kunst zu leben und in der Welt zu tragen!

00:01:49: Diese Frau öffnet mein Herz, sie inspiriert mich.

00:01:53: Ich wünsch dir einfach unfassbar viel Freude beim Hören dieser Folge.

00:01:57: Mir geht schon das Herz auf, lass dich inspirieren!

00:02:00: Herzensgrüße deine Christi.

00:02:04: Und heute haben wir ein richtig cooles Thema, dass ein bisschen mehr Kunst sein

00:02:40: kann und... Wir sind nicht zu Hause am Küchentisch?

00:02:43: Nein,

00:02:43: das ist erstmal nichts.

00:02:44: Wir sitzen in einem

00:02:44: wunderschönen Haus nämlich sind heute bei der lieben Ute Höschen.

00:02:48: Hallo Ute Schön,

00:02:49: dass du da bist

00:02:50: Grüße euch.

00:02:52: Ja, erzähl mal.

00:02:53: Wir hätten auch die

00:02:54: Brustgasfolge dafür ein bisschen mehr was du noch nie gemacht hast.

00:02:57: Ein gutes erster Podcast ist das und wir freuen uns sehr dass ihr uns die Ehre gibt, dass sie das mit uns macht!

00:03:03: Weil sie ist ein bisschen aufgeregt, aber sie rockt das hundertprozentig wie sie alles in ihrem Leben

00:03:07: rockt.

00:03:08: Absolute Powerfragen!

00:03:09: Erzähl mal eure Wege, wie wird die zusammen gekommen?

00:03:12: Wer ist überhaupt Ute Höschen?

00:03:13: Genau, falls er erzählt Ute-Höschen wir selber werden.

00:03:15: Der ist Uter Höschens.

00:03:16: Was macht die Frau denn hier... was macht die?

00:03:19: Was macht

00:03:19: ihr?

00:03:20: Die Ute Höschend ist Hausfrau, Mutter, Künstlerin, ähm ja, alles.

00:03:26: Powerfrauch?

00:03:27: Macht alles.

00:03:28: Grafiken, Malerei, Skulpturen, die Schweiß.

00:03:34: Haben wir ja gerade schon gehört

00:03:36: und so weiter.

00:03:37: Und das nicht erst seit gestern oder?

00:03:39: Wie lange machst du schon ein Kunst?

00:03:42: Ich bin ja auch nicht die Jüngste mehr.

00:03:45: Würde man nicht meinen wenn man diese Frau kennenlernt.

00:03:49: Ich hätte das gerne früher studiert an der Kunstgewerbeschule in Dortmund Aber ich bin ja neununddreißig geboren, Kriegskind und da war es mir nicht vergönnt zu studieren weil wir zu Hause alles verloren hatten.

00:04:07: Schulgeld mussten die Eltern zahlen Nicht möglich.

00:04:12: Aber ich war immer Klassenbeste in Rechnung mit Erich und Almut Lütkenhaus, der ja in Ham sehr bekannt ist.

00:04:21: Hundert Jahre haben wir im letzten Jahr gefeiert.

00:04:24: Ich war bei Almut seiner ersten Frau.

00:04:27: Die war... Das darf ich jetzt nicht so sagen.

00:04:30: Auf jeden Fall bei der habe ich getöpfert.

00:04:34: die wohnten Osten Allee in ihrem Elternhaus.

00:04:38: Jugendstilhaus und in der ersten Etage bin ich als Schülerin, schon bei ihr gewesen und habe getöpfert.

00:04:49: Das ist mein noch ein Überbleibsel das Porträt was ich bei ihr gemacht hab.

00:04:55: und weil ich viele Dinge gemacht habe Kinderköpfchen usw.

00:04:59: Und die Druck Möglichkeiten des Brennens noch nicht so gegeben waren wie heute sind viele Sachen kaputt gegangen.

00:05:10: Und das war dieses Selbstbetrieb, war auch kein hohler Kopf sondern voll Ton.

00:05:19: Und bevor das kaputt ging, habe ich das dann in Bronze gießen lassen.

00:05:23: Total

00:05:24: schön!

00:05:24: Mache ein Foto von gleich und zeige

00:05:27: euch das.

00:05:28: Das bist du selber?

00:05:29: Wahnsinn!

00:05:30: Also das ist ein Selbstvertret von dir... Ja,

00:05:31: ich zeig euch gleich mal ein Bild wie ich damals aussah und dann könnt ihr ja auch gucken.

00:05:37: Spannend!

00:05:39: Und so war ich immer befreundet.

00:05:41: die Kunst hat mich immer begleitet aber ich musste leider Äh, einen anderen Beruf ergreifen.

00:05:47: Was hast du dann gemacht?

00:05:48: Ich war im Finanzamt... Oh

00:05:49: Gott okay!

00:05:52: Vater war Beamte, also musste ich auch... Ich war keine Beamtin.

00:05:55: Die war Angestellte.

00:05:56: Ja.

00:05:57: Habe den Beruf aber nicht mehr ausgeübt nach meiner

00:06:01: Heirat.

00:06:02: Da habe ich beim Mann den Rücken freigehalten und die...

00:06:05: Der auch bei uns am Tisch

00:06:06: sind?

00:06:08: Nein der war Freiberufler.

00:06:10: und dann hab' ich die erste Tochter großgezogen.

00:06:14: Nach vier Jahren kam der Sohn Und wie gesagt war dann eben sehr Hausfrau und Mutter.

00:06:19: Und nebenbei auch immer die schönen Künsten zugewandt,

00:06:23: habe

00:06:23: dann mehr erlaubt als sie mit dem Studium fast fertig waren der Henna-Tiermedizin in Budapest studiert und ihres Musikkatholische Religion

00:06:35: und

00:06:36: Deutsch in Paderborn und Detmold.

00:06:39: Jetzt ist Luther dran!

00:06:42: Ja, genau.

00:06:42: Lieben wir jetzt das Wetter dran?

00:06:44: Genau

00:06:44: so gehört sich du!

00:06:46: Korrekt.

00:06:47: Voll die Paar.

00:06:48: Das bin ich

00:06:49: zu den Kunstakademien gefahren.

00:06:52: Zuerst nach Trier, europäische Kunstakademie Trier.

00:06:56: also ich wollte alles von der Pika auf nochmal lernen.

00:06:59: zeichnen

00:07:00: ist die Grundvoraussetzung des künstlerischen Schaffens überhaupt.

00:07:06: Das brachte ich ja mit, habe aber auch weiter erweitert in Trier.

00:07:13: Und dann habe ich in Triel Pläner gemalt.

00:07:17: Aquarell-Pläner heißt in der Landschaft gesessen und ausgefahren.

00:07:21: Bestimmten Perspektiven, welch rauf, welcher runter usw.

00:07:26: gemalt einige Jahre.

00:07:28: Dann bin ich dem Dozenten gefolgt nach Steffeln in die Eifel.

00:07:33: mit ihm gearbeitet.

00:07:35: Dann ging er später nach Bad Reichenhall, dann habe ich da noch etwas mit ihm gearbeitet und da habe ich andere große Dozenten kennengelernt und habe mir die immer ausgesucht, die für mich so passend waren.

00:07:50: Ich habe auch Grafiken von der Pieke auf gelernt – alle Ezradierungen, Rollschnitte mit der Ketensäge und so weiter.

00:08:03: Also

00:08:03: alles wollte ich können, und habe das auch durchgezogen.

00:08:07: Und habe auch viele Ausstellungen gehabt, Gemeinschaftsaustellung und Einzelausstellungen bis dass ich an einen Dozenten kennengelernt habe in Reichenhall Stefan Geißler, der aus unserer meiner Nachbarschaft kam, dann habe ich gedacht hey, soweit brauchst du nicht mehr fahren.

00:08:25: Das kannst du jetzt ein bisschen näher haben.

00:08:29: Meisterkurse, weil er auch in Bayerchen-Haldo zierte.

00:08:32: Meisterkurse hier in Berggaben gegeben hat dann immer bestimmte Zusammengetanen die er für den Menschen fühlte ja nicht nur künstlerisch auch menschlich.

00:08:47: Ja cool und

00:08:49: das waren die schönsten Jahre die ich jemals erlebt habe aus dem einfachen Grunde einen Gemeinschaftsgeist herrschte.

00:08:59: Wir waren alle verschieden, es war alles Profis, die alle in Süddeutschland aus der Schweiz, aus Österreich kamen, aus Norddeutscher Land ich hier natürlich etwas näher aus haben und jeder war anders, jeder malte anders und hatte auch brachte andere Voraussetzungen mit.

00:09:18: Die gaben auch Kurse und sie waren also schon relativ gut drin.

00:09:23: Und es durfte sein, dass alle anders waren?

00:09:26: Alle anders.

00:09:27: Aber wir inspirierten uns gegenseitig.

00:09:30: Das heißt, die gingen daran lang... Wir waren ja immer nur zu neun und gucken, das musst du ändern!

00:09:37: Da musst du unbedingt eine andere Frage haben.

00:09:38: Guck mal, guck dir mir das für weit mal an, schau mir das mal an.

00:09:41: Also das war ein Miteinander und nicht ein Gegeneinander.

00:09:45: Keiner war... Wir haben zusammen Ausstellungen gemacht in der Sohle, vielleicht kamen in dem Museum Und das war einfach die schönste inspirierende Zeit, die ich jemals erlebte.

00:09:57: Reichen Hall sowieso aber diese jetzt war einfach besonders.

00:10:03: Herrlich, schön.

00:10:04: Also ich habe ja die Kunst durch Herrn Haar, durch Herrn Harnow kennengelernt.

00:10:10: Als wir uns im Jahr zwei Tausendsechzehn kennengelernen haben hast du kurz darauf mit Ute Höschenden eine Ausstellung gemacht.

00:10:16: Das war mein erster Berufspunkt in deinem Wohnzimmer, in deiner jung gesellenen Gude.

00:10:20: Da ist es wirklich.

00:10:21: Auch

00:10:22: Höschende habe ich zwei vierzehnte

00:10:24: Ausstellungen gemacht.

00:10:25: Ja, aber dann auch noch mal!

00:10:27: Ah, okay.

00:10:28: Genau!

00:10:28: Also du kennst vorher schon durch das Bild bei mir

00:10:31: in der schönen

00:10:32: Altbauwohnung?

00:10:33: Ja, dass wir jetzt an unserem Wohnzimmer hängen.

00:10:34: Wir haben uns

00:10:34: kennengelernt und das Bild ist immer mitgewandert.

00:10:36: Ein anderes Bild von Ute- oder Kunstwerk ist noch nicht aufgehängt bei uns.

00:10:41: Das haben wir noch

00:10:42: aber

00:10:42: das passt farblich nicht.

00:10:45: Ich traue sehr, aber wir schauen nochmal ob das irgendwo reinpasst.

00:10:49: Aber ich habe meine Berufspunkte... also klar, ich bin ja beruflich mit Kunstverwandt.

00:10:53: Ich mache Ausstellungen im Maxi Park Und Ute habe ich dann kennengelernt, und wir haben uns von Anfang an top versstanden.

00:11:01: Kann man so sagen?

00:11:01: Ja.

00:11:02: Und sind uns dann immer treu geblieben und ich glaube ein oder zwei Jahre später habe ich das erste Bild von dir erwerben können.

00:11:08: Das war großartig!

00:11:09: Da hab' ich mich direkt verliebt in das Bild.

00:11:11: Dann ist Ute mit drei Bildern zu mir in die Wohnung gekommen... Und wir haben geschaut, welches fast am besten.

00:11:16: In deine Stylo Milo

00:11:18: Alfa-Wohnung?

00:11:20: Das mache ich immer.

00:11:21: Das macht sie wirklich immer.

00:11:22: Genau.

00:11:22: Dann hatten wir erst so einen Diptychon mit weiß Schwarz und dann hatten wir noch ein anderes.

00:11:27: Aber in Anfang an war klar das nehmen wir und das andere parallel durchziehen.

00:11:31: Das

00:11:31: ist auch immer mitgezogen!

00:11:32: Das hängt immer.

00:11:33: Es war wichtig dass das auf jeden Fall nicht in die Garage kommt wie andere Bilder.

00:11:37: Das war definitiv klar, dass das entweder im Büro oder zu Hause hängt.

00:11:43: dass ich ja gar nix mit Kunst am Hut hatte.

00:11:45: Aber mittlerweile?

00:11:46: Ja, und... Wie

00:11:47: sind es so glaube

00:11:48: ich mehr Bilder als ich schon?

00:11:49: Genau, aber ich kenne gelernt haben das ein Bild auch mit der Kunst dahinter steht und fällt also mit den Menschen, der es malt.

00:11:56: Also ich betrachte nicht Kunst im Museum und sage Boah das finde ich jetzt total toll sondern Ich kaufe die Energie dessen Menschen der das gemalt hat.

00:12:04: oder Das finde ich ist auch noch mal wichtig zu sagen weil...

00:12:07: Da sprichst du ein wahres Wort aus Und zwar ist es so eine sehr expressive Malerin, sag ich mal mit dem Pinsel und das kann nicht jeder ertragen.

00:12:23: Das heißt es ist sehr kraftvoll.

00:12:26: Ich höre oft oh Gott!

00:12:28: Das ist ja toll aber das kann ich nicht ertrage.

00:12:33: Das ist mir zu kräftig oder?

00:12:34: Nicht in den Farben sondern in der Mahlweise.

00:12:37: In der Wucht.

00:12:38: Aber es ist wichtig...ich sage immer Ich bin in meinen Bildern.

00:12:43: Das heißt, ich bin mit meinem Körper in meinen Bilder.

00:12:48: Der Geist hat die Idee!

00:12:50: Aber der Körper schafft das Bild.

00:12:54: Total.

00:12:55: Ja?

00:12:56: Und das ist das Wichtige überhaupt eines Bildes.

00:13:02: Das sagt das aus, das merkt man...

00:13:05: Ja.

00:13:06: Und es ist ja auch so, weil ich nun jetzt eine junge Künstlerin mehr bin, sondern eine ältere Künstlerin habe hier einen ganz anderen Werdegang ein ganz anderes Leben hinter mir als Jury die jetzt malen.

00:13:20: sie sehen die Malerei ja sagen wir oder das Gestalten mit anderen Augen das heißt Ich würde immer zu erkennen sein.

00:13:29: Ja total!

00:13:30: Das hat auch was mit der Zeit zu tun.

00:13:32: und ich muss noch sagen dass das Bild hier auch kurz in dein Büro ausgezogen ist und ein anderes Bild bei uns eingezogen

00:13:38: ist.

00:13:39: Und das war wirklich, ich konnte dieses Bild so wie du sagst in dem Moment nicht mehr ertragen.

00:13:43: Das ist nach dem Tod meiner Mutter und dann hab ich zu ihm gesagt, dieses Bild von Frau Höschendes muss hier gerade weg!

00:13:50: Ich ertrage das nicht.

00:13:51: Dann war es aber auch schon.

00:13:52: ein Prozess von jetzt ist okay.

00:13:53: Nach zwei drei Jahren Trauerprozess stand dieses Bild wieder ein.

00:13:56: Ja, freut

00:13:57: mich.

00:13:57: Es geht sich nicht negativ zu.

00:14:00: Nein gar nicht.

00:14:02: Ich war in einem Prozess und so einem Sterben- und Werdeprozess und dieses Bild hat auf diesen Sterben immer deutlich gemacht und es musste gehen.

00:14:09: Das

00:14:09: ist so, das liegt jetzt nicht an den Farben?

00:14:13: Nein gar nicht!

00:14:14: An der kraftvollen

00:14:15: Malerei, dass man das aushalten muss.

00:14:18: Ich

00:14:18: habe

00:14:19: noch mal was gelernt.

00:14:21: Er hat nämlich gedacht ich hab einen am Kopf... Was passt

00:14:25: großartig in die Dekoration, die wir haben?

00:14:36: Und mit dem Bild steht ein Felder auch unsere Wohnzimmerdekoration und Einrichtung.

00:14:39: Also das ist auch spannend, dass in diesem Bild alles hängt also jede Farbe die dann... Ja es

00:14:45: ist so ein Bild was ich bahle unten an der Staffelei.

00:14:48: Das ist ja eine große Staffeleihhand gemachte vom Schreiner.

00:14:52: da muss man natürlich große Bilder aufbrauchen.

00:14:55: Zwei Meter für sich mal zwei Meter.

00:14:57: Es braucht Platz!

00:14:58: Also das Bild braucht Platz und hat eine Energie

00:15:00: Die Energie, ob ich ein Biddeln unten in der Staffelei arbeite und es mir betrachte.

00:15:06: Ob ich nach oben hole immer wenn ich in reichen Hall war, dann kam wieder mit Wagen voller Bildern nach Hause... Dann wurde alles ausgepackt.

00:15:14: hier ja?

00:15:15: Und da wurde er so an der Wand geguckt.

00:15:16: Du hattest nachts, nachts meistens spät!

00:15:18: Vater guck mal, Schatz guck Mal eben du musst bei ihm gucken, nein, aber doch nicht heute am.

00:15:23: Doch doch jetzt muss das so fadreien

00:15:26: ist wie

00:15:26: ich War nicht, also an am Morgen und so weiter.

00:15:32: Dann blieb es auch liegen, dann kam Henrik und fotografierte erst.

00:15:38: Genau.

00:15:39: Und dann bekommt er immer einen anderen Charakter.

00:15:45: Ob unten oder ob hier... Wenn ich das ausstelle in der Ausstellung?

00:15:49: Oder im Museum wenn es irgendwo zwischen anderen hängt ... Es muss sich wohlfühlen.

00:15:56: Und wenn es dann jemandem gefällt und es hängt in deren Wohnung, dann bin ich immer darauf bedacht dass sie das Biddel sich wohl fühlt und dass es einen Klang hat.

00:16:10: Dass es eine Harmonie ausströbt.

00:16:13: Das heißt er hat einen Farbklang

00:16:15: beinhaltet

00:16:16: mit allem was so drum und dran ist.

00:16:20: Ich bin schon auch für kleine Störfaktoren, davon ganz ab.

00:16:25: Meine Bilder haben meistens oft in den Bildern kleine Stürfaktoren, ganz kleine Störfaktoren aber die müssen auch sein um dann einfach das Hinschauen nochmal anders zu betrachten oder... oder um aufmerksam zu sein.

00:16:45: Auch wenn ihr euch das jetzt hier betrachtet, ja?

00:16:47: Nur dies hier.

00:16:48: Siehst du, es ist reichlich blau und grau und schwarz.

00:16:53: Da sind noch Hosen.

00:16:53: Aha!

00:16:54: Ich hab den Sturmback

00:16:55: gekriegt.

00:16:55: Das siehst Du...

00:16:56: Das fotografieren

00:16:58: wir euch

00:16:58: gleich.

00:17:00: Das sind nur kleine

00:17:01: Kleinigkeiten.

00:17:02: Das fällt gar nicht groß auf aber es liegt.

00:17:06: Aber die machen insgesamt Ganz viel.

00:17:11: Es ist nicht bewusst dahin gemacht, das ist ja beim Arbeiten, kommt das

00:17:15: automatisch

00:17:16: ein.

00:17:18: Und deswegen bin ich immer darauf bedacht, wohin das Bild?

00:17:23: integriert es sich, passt es sich an?

00:17:25: Es muss den Betrachter oder der Vermögen natürlich auch gefallen.

00:17:29: Das ist jetzt mal die Voraussetzung.

00:17:32: Aber

00:17:33: wenn man sich nicht damit... mit dem in Einklang ist und sich ein bisschen nicht wohlfühlt.

00:17:43: Nein!

00:17:43: Ja, da musst du kurz gehen und ich bin zu einem Prozess und dann kannst du auch wiederkommen.

00:17:47: Also das begannst du dir das Bild?

00:17:48: Ja, total so!

00:17:49: Fantastisch!

00:17:49: Guck mal, jetzt haben

00:17:51: wir auf jeden Fall die Erklärung.

00:17:54: Jetzt

00:17:54: dreht sie völlig durch, hat er gedacht... Das

00:17:56: kann doch nicht sein dass das Bild jetzt weg ist.

00:17:57: Ich habe schon zwei andere aussortiert irgendwie und dann müsste das auch noch weg sein.

00:18:02: Ich bin spürig, ich fühle das.

00:18:05: Ich habe einen Bezug zum Welt- und wenn dann nicht mehr... Und

00:18:08: das ist so?

00:18:09: Da muss es weg!

00:18:10: Und da darfst

00:18:11: du auch wiederkommen.

00:18:13: Genau.

00:18:14: Es ist wieder da.

00:18:14: Das ist ja

00:18:15: keine Nichts Negatives dem Windgegen.

00:18:18: Nein, nein.

00:18:19: Das is dein

00:18:20: Empfind.

00:18:21: Voll in dem Moment was wir uns finden.

00:18:24: Was macht denn aus deiner Perspektive Frau Heschens Kunst anders im Verhältnis zu anderen Künstlern?

00:18:30: Also jetzt gar nicht im Vergleich, sondern was macht es so einzigartig?

00:18:33: Ich wünsche ja jedem das mal Frau Heschen kennenlernen.

00:18:37: Weil er

00:18:37: ist einfach großartig

00:18:38: und wir waren jetzt

00:18:39: nicht das Alte aber die hat einfach Power.

00:18:43: Trotzdem leben und sagt einfach, hier am Lebenserfahrung.

00:18:49: Ich war ja überrascht.

00:18:50: Das kenne ich auch noch nicht in meinen zwanzig Jahren.

00:18:52: Maxi parkt das Ute mit ihrer Freundin die Ausstellung selber aufgehängt hat.

00:18:55: Das war richtig cool.

00:18:56: Er hat

00:18:56: mich angerufen und gesagt Ja, ich

00:18:58: komme jetzt doch früher nach Hause.

00:18:59: Also Frau Höschen war mit Ihrer Freundin da.

00:19:00: Die sind fertig!

00:19:02: Ja, also ich hatte ja Leute auf und dann sind wir im Motor und ich sage alles fertig.

00:19:05: Okay, also das war für mich gut überraschend In den zwanzig?

00:19:09: Ja, es ist mich überrascht.

00:19:10: Also ich mag Freuschensbilder weil die sind groß... Die haben wie Ute schon gesagt eine Wucht und ich finde das tolle.

00:19:17: also es gibt ja ganz normale Landschaftsmalereien und Ute malt halt abstrakt und dann wie wir gerade schon festgestellt haben ist in unserem Bild einen Wolf unten Hase

00:19:25: Und

00:19:26: es ist eigentlich ein Landschaftspiel?

00:19:28: Es ist eigentlich an einem Baum Oder Äste oder Baumwurzeln.

00:19:32: Das Tolle daran ist, man steht vor dem Bild von Ute und entdeckt immer wieder was Neues.

00:19:37: Und sie erfinden sich auch immer wieder neu.

00:19:39: Letztes Mal, wo ich gesagt habe die einen Bilder, die ich rausgesucht hab, die der Sparkrasse hängen.

00:19:43: Der wurde in Spazweiß mit Zeitungen und plötzlich ist er im Bund dahinter.

00:19:48: Also Ute ist für meine Rasschung gut!

00:19:50: Ja.

00:19:51: Und nicht so festgefahren, weil sie jetzt nicht den klassischen künstlerischen Weg und zur Schule festgelegt auf einen Bereich... Nicht eine Technik nur, sondern

00:20:02: viele Techniken oder auch mal einfach dicke Äste und Baumstämme

00:20:07: vielseitig.

00:20:08: Vielseitiger?

00:20:09: Absolut!

00:20:10: Siebener Vielseidigkeitsreiter.

00:20:12: Absolut vielseite.

00:20:14: Weil die Skulpturen, ich liebe durch die Industrie Die Bilder, die sind so entstanden damals nur ganz kurz.

00:20:25: Da hab ich in dem Jahr das Zeichnen-Import.

00:20:29: Die ist ja unsere Industrie, zeichnet in Pottgelskirchen.

00:20:35: Und dann waren wir zu Sechsten und haben Henrichshütte, Lüßburg Nord alle diese großen Hütten.

00:20:43: Haben wir gezeichnet?

00:20:45: Ja ich bin Hammerkind!

00:20:47: Ich kenne die Industrie.

00:20:48: WDI-Union war eine Unionmauer lang zur Schule in die Stadt gegangen.

00:20:53: also ich kenne sie schon und Bergbau auch.

00:20:57: aber die Hüttern Mit ihren Ausmaßen, mit ihrer gigantischen Ausmaße.

00:21:04: Da kam man, wenn man saß und man kam sich wie eine Sticknadel vor... ...und jetzt sollte ich was zeichnen!

00:21:10: Ja, das zeigst du euch gleich

00:21:11: unten.

00:21:12: Und das hat mich so fasziniert.

00:21:14: und daraus sind die großen Industriebilder einsteigen.

00:21:17: Ich bildet mir einen, ich bilde es mir gar nicht ein sondern ich glaube ist wirklich

00:21:21: Fakt

00:21:22: Es gibt kaum jemanden in Nordrhein-Westfalen der so große Industriebilder

00:21:28: gemalt hat.

00:21:29: Das sind auch die... Ja, das ist doch kein...

00:21:31: Also bei unserem Maxi-Park hängen ja zwei.

00:21:32: Ja?

00:21:33: Genau!

00:21:34: Also da wüsste ich nicht.

00:21:40: und auch die Holzschnitte später mit der Kettensägel, die Fördertürme

00:21:44: usw.,

00:21:45: also das war schon... Zwar hieß es.

00:21:49: dann wollte ich die auch.

00:21:52: Wollte ich die einen normalen Holzschnitt machen?

00:21:59: Wie mit normalen Gezähe?

00:22:04: willst du die Holschlüsse?

00:22:06: Nee, das geht doch gar nicht.

00:22:08: Der Bergbau ist mächtig kräftig... Da musst du wieder Kettensäge dran geben!

00:22:15: Als ich wieder Ketensägen erreichend halb

00:22:17: kam ...

00:22:18: Ich kriegte weihnachtende Kettensäge geschehen.

00:22:21: Da musste ich erst zu Hause üben und zeigen, ob ich das auch konnte.

00:22:26: Dann durfte ich die mitnehmen an einem Haken und habe dann Anzug an im kleinen Kämmerchen und hab mein Motiv da so klein gezeichnet und auf der Kettensegel hier so groß Quadrat mit der Kettensegel gearbeitet.

00:22:41: Die haben mich alle für verrückt erklärt.

00:22:43: Was macht die denn da?

00:22:44: Jetzt dreht sie völlig durch, jetzt kommt sie mit nach Kettensäge

00:22:47: und passt.

00:22:48: Großartige Sachen sind klar ausgeführt.

00:22:50: Ja richtig cool!

00:22:51: Also es ist auch immer ganz neu herfinden.

00:22:54: Darum geht's ja irgendwie... Ich glaube zusammenpassen kann man sagen.

00:22:57: also das ist dir nicht von Haus aus in die Wiege gelegt worden sondern du hast dann im weiteren Verlauf des Lebens deinen Weg dahingehend gefunden.

00:23:06: Es stand schon früh fest dass ich was mit Kunst machen wollte.

00:23:10: und studiert nach der Schulzeit, war mir nicht vergönnt.

00:23:15: Und musste dann etwas späteren Weg einschlagen.

00:23:17: Ja aber es ist

00:23:18: nie zu spät.

00:23:19: Es ist nie so spät!

00:23:22: Ja und

00:23:22: Luther hat ja.

00:23:22: letztens zum Beispiel als ich mit ihr die Ausschau aufgebaut hatte hat sie sogar online Kurse noch in Zeichnung Mit

00:23:33: meinen Dozenten,

00:23:35: der

00:23:36: um einfach auch drin zu bleiben kann ich euch zeigen auch gleich verrückte Sachen.

00:23:41: Um einfach nicht auf den modernen... Mittel zu stellen,

00:23:48: Zoom

00:23:49: zu arbeiten und so.

00:23:51: Also das mache ich auch noch

00:23:53: sehr inspirierend.

00:23:53: Ich

00:23:54: möchte im Alter auszuseilen.

00:23:57: Das ist mein großes Vorbild also in fünfzig Jahren doch auf jeden Fall!

00:24:02: Ich habe gerade schon zu Isascha gesagt dass ich im Alter so sein möchte wie ihr.

00:24:05: Das finde ich total inspiriert.

00:24:07: Ja also ich muss als jemand gefragt wurde In die Wiege gelegt wurde ja von diesen ganzen Sachen wenig.

00:24:16: Da halte ich immer entgegen, da stimme nicht ganz... Sie kommt aus einer Familie wo fast alles nur Künstler sind, aber handwerkliche Künstlern.

00:24:27: Goldschmiede, Metzger und alles künstlerhandarbeiten

00:24:33: mussten.

00:24:34: Und deswegen wenn wir heute hier in unserem

00:24:37: Haus

00:24:38: eine technische Lösung haben und ich bin am Ende, dann ist das noch lange nicht das Ende.

00:24:45: Und dann kommt

00:24:46: meine Frau

00:24:47: und die löst zu neun-neunzig Prozent das Problem.

00:24:51: Werkst

00:24:51: du?

00:24:51: Also würde ich sofort unterschreiben...

00:24:56: Die Frauen dieser Erde, die lösen zum Neun-Ninzig-Kommer-Neun-Prozent wenn ihr am Ende seid.

00:25:01: Das Land

00:25:01: braucht mehr Powerfrau.

00:25:03: Braucht starke Männer und Powerfraue!

00:25:06: Ja,

00:25:07: und die ganze ... Nein.

00:25:09: Nein, nein!

00:25:09: Hinter einem starken Mann steht immer eine starke

00:25:12: Frau.

00:25:13: Eine noch stärker, sagt man manchmal auch?

00:25:14: Auf jeden

00:25:16: Fall!

00:25:16: Und man muss aber auch sagen... Es ist ja nicht selbstverständlich in der Generation gewesen, dass der Mann voll in Ordnung findet und die Frau nach den Kindern sich selbst verwirklicht.

00:25:25: Oder würde ich jetzt mal die Generation an einer Fälle

00:25:28: schätzen?

00:25:29: Ich würde mich nicht alle unterstützt hätten.

00:25:32: Die Kinder

00:25:34: waren fast fertig, aber als sie dann auch fertig war mit ihrem Studium und auch heute noch ganzen Währleggang, also haben die mich immer unterstützt.

00:25:44: Und mein Mann besonders!

00:25:46: Das war toll auf der Ausstellungsordnung, dass deine Kinder da waren.

00:25:49: Ehrlich

00:25:50: das war schön.

00:25:53: Es ist nicht immer so weil sie

00:25:55: sehr verstreut sind

00:25:57: und andere... Der Herr Henner hat einen großen Reiterhof, der züchtet Pferde.

00:26:04: Der Sohn reitet Deutschland zweimal schon vierte deutscher Meister gewesen, preist der Besten zweimal hintereinander in seinem Jahrgang hier in Warendorf geworden.

00:26:17: also jetzt ist er in München am internationalen Tourier... Also da sind die Pferden da!

00:26:25: Ja,

00:26:27: aber Oma hat mit ihren Bildern auch ausgestattet.

00:26:33: Ja, das ist schön!

00:26:34: Das Gestült ist ausgestattert.

00:26:36: Sehr

00:26:38: schön, sehr schön.

00:26:40: Ja guck mal... Wir hatten heute ein erstes Mal mit Uta und Uta ein erstestmal im Podcast.

00:26:47: Das war

00:26:47: gar nicht so schlimm oder?

00:26:49: Wir haben sonst noch keine Gäste begrüßt.

00:26:52: Stimmt

00:26:52: bei Uta unser erster Gast, außer Toni

00:26:53: natürlich.

00:26:55: Ote ist unser erster externer Gast und ich glaube, das war richtig gut.

00:26:58: Das war großartig!

00:27:00: Also wenn ihr Bock mehr auf Kunst habt

00:27:02: dann seid ihr bei Derschen Auf jeden Fall.

00:27:05: Genau, an der richtigen Adresse oder hkb bei uns am Maxi Park.

00:27:09: da

00:27:09: hängt

00:27:10: ja auch noch ein zwei Bilder von hier im Moment und Maxi park halt in oberen vor jeder Maximilianhalle oder bei uns zuhause.

00:27:18: Aber

00:27:19: eigentlich

00:27:20: müssen wir Frau Höschen also die Frauen die mir folgen wissen Frau Häuschen eigentlich persönlich kennt.

00:27:25: Ich muss mein Podiums Talk mit

00:27:26: denen machen.

00:27:28: Ja genau, danke hat sie hin.

00:27:30: Was man Frauen talkt und Frau Hüschen darf dann

00:27:32: auf jeden fall Das war schön.

00:27:35: Liebe Ute, es war großartig

00:27:37: auch an den

00:27:38: Herren des Hauses.

00:27:39: Richtig

00:27:41: toll und

00:27:44: sehr gerne.

00:27:46: Wir sagen bis bald

00:27:48: die Heinrichs!